Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen fest
Mit 254 eingereichten Werken von 158 Kunstschaffenden aus sechs Ländern hat der Kunstwettbewerb zum 70-jährigen Jubiläum von LAUDA eine überwältigende Resonanz erfahren. Die jüngste Teilnehmerin war 16 Jahre alt, der älteste Teilnehmer 83. Das Ergebnis bestätigt eindrucksvoll, wie eng Kunst und Unternehmenskultur bei LAUDA miteinander verbunden sind.
Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, hat die Jury im Rahmen der feierlichen Vernissage in der LAUDA FabrikGalerie die drei Erstplatzierten bekannt gegeben:
1. Platz: Monika Hütter mit »Zwischenlage«
2. Platz: René Spalek mit der Serie »looking-up« (Frankfurt/Strasbourg/Philadelphia)
3. Platz: Peter Rathmann mit »Zukunftsversprechen«
Wir gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und danken allen Kunstschaffenden für ihre inspirierenden Beiträge und die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema »Lust auf Zukunft«.
Die siegreichen Kunstwerke
Die drei Erstplatzierten werden mit insgesamt 7.000 € ausgezeichnet: 4.000 € für den ersten, 2.000 € für den zweiten und 1.000 € für den dritten Platz. Die prämierten Werke gehen in das Eigentum von LAUDA über und erhalten einen festen Platz in der Unternehmenssammlung. So wirken die Zukunftsvisionen weit über das Jubiläumsjahr hinaus.
1. Platz: Monika Hütter – »Zwischenlage«
Acryl auf Leinwand, 140 × 100 cm
Ein Buch mit goldenem Einband, ein gebrauchtes Ladekabel, eine SIM-Karte und ein Apfel mit Delle: Die Gegenstände verweisen auf Wert, Nutzung, Vergänglichkeit und Konsum zwischen analoger und digitaler Welt. Das Stillleben stellt die Frage, wann wir Dinge behalten, reparieren, ersetzen oder loslassen.
Zur Künstlerin: Monika Hütter lebt und arbeitet in Freiburg im Breisgau. Nach einem Studium des Screen- und Webdesigns in Freiburg war sie als Screendesignerin in Hamburger Werbeagenturen und Postproduktionsstudios tätig. Seit 2017 arbeitet sie in einem Freiburger Technologieunternehmen. 2016 war sie Finalistin des Wettbewerbs »Metropole Kreativ« in der Metropolitan Gallery Hamburg. Seit 2025 entwickelt sie ihre künstlerische Praxis rund um Identität, Bewusstsein und gesellschaftlichen Wandel intensiv weiter.
2. Platz: René Spalek – Serie »looking-up« (Frankfurt/Strasbourg/Philadelphia)
Fotografie, Giclée FineArtPrint, je 42 × 60 cm im Passepartout mit Holzrahmen 60 × 80 cm, Gesamtmaß 180 × 80 cm
Die Fotografien lösen reale Deckenansichten in neue, autonome geometrische Raumkompositionen auf, etwa der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, der Universitätsbibliothek in Straßburg und des Weitzman National Museum in Philadelphia. Die gewählten Brückenmotive stehen symbolisch für Verbindungen in die Zukunft.
Zum Künstler: René Spalek widmet sich als Fotograf in seiner fortlaufenden Werkreihe »looking-up« realen Innenräumen und Deckenansichten kultureller, politischer, administrativer und kommerzieller Gebäude. Ihn interessiert dabei besonders, wie Baukunst, Pracht und symbolische Bedeutung von Architektur zusammenwirken.
3. Platz: Peter Rathmann – »Zukunftsversprechen«
Fotografie, Hahnemühle Baryta, 35 × 50 cm
Unter dem Leitgedanken »Keine Zukunft ohne Natur!« stellt die Fotografie das Verhältnis von Fortschritt und Natur kritisch zur Diskussion.
Zum Künstler: Peter Rathmann arbeitet nach einer fotografischen Ausbildung seit 1975 als freischaffender Fotograf. Er ist Mitglied in den Berufsverbänden BFF und BBK sowie der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Kunsthalle zu Kiel, auf der Art Cologne und in der Leica Galerie Wetzlar gezeigt. Sie befinden sich in Sammlungen wie dem Art Institute of Chicago, dem Worcester Art Museum und der Getty Library. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem International Large Format Award und dem Hasselblad-Award »a tribute to the great masters«.
Die nominierten Kunstschaffenden
Aus den 254 eingereichten Arbeiten hat die Jury 23 Werke von 21 Kunstschaffenden für die Ausstellung ausgewählt; zwei Künstlerinnen sind mit je zwei Arbeiten vertreten. Wir gratulieren allen Nominierten herzlich:
- Renate Meta Frieda Günter
- Tanja Guntrum
- Jutta Heun
- Barbara Holzer
- Monika Hütter
- Daniel Marin
- Dr. Carolin Müller
- Manfred Neuner
- Tanja Pohl
- Peter Rathmann
- Aline Regese
- Beata Roos
- Waldemar Sarizki
- Burkhard Schittny
- Helena Schmechel
- Tobias Schnotale
- Vanessa Schreiner
- René Spalek
- Marion Uphues-Klee
- Elke Vater
- Violetta Vollrath
Über den Wettbewerb
Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG hat das Familienunternehmen 2026 – wie bereits vor zwei Jahrzehnten – einen offenen Kunstwettbewerb ausgeschrieben. Vom 11. Februar bis zum Einsendeschluss am 31. Mai 2026 waren alle Kunstschaffenden eingeladen, ihre individuellen Zukunftsvisionen zum Thema »Lust auf Zukunft – neue Perspektiven für morgen« in frei gewählten Medien und Techniken zu realisieren.
Brücken bauen mit Kunst
Der Wettbewerb versteht sich als offene Plattform für den Dialog zwischen Kunst, Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft. Als Weltmarktführer für exakte Temperierung sieht LAUDA in der Kunst einen wesentlichen Faktor für die Reflexion technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen.
Die Werke eröffnen neue Perspektiven auf zukunftsweisende Themen und regen zur kritischen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Möglichkeiten unserer Zeit an.
Facetten des Morgen
Das Thema »Lust auf Zukunft – neue Perspektiven für morgen« bot einen bewusst weitgefassten Rahmen für künstlerische Interpretationen: Wie werden wir leben, arbeiten und miteinander umgehen? Welche Technologien prägen unseren Alltag, welche gesellschaftlichen und ökologischen Transformationen erwarten uns?
Die eingereichten Antworten changieren zwischen utopischer Vision, kritischer Reflexion, dystopischem Szenario und poetischer Spekulation.
Rechtsweg
Die Entscheidungen der Jury sind in allen Belangen endgültig und nicht anfechtbar. Eine Revision, Berufung oder anderweitige Überprüfung der Juryentscheidungen ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist vollständig ausgeschlossen. Mit der Teilnahme erkennen die Einreichenden diese Teilnahmebedingungen vollumfänglich und vorbehaltlos an und verzichten ausdrücklich auf jegliche Ansprüche gegen die Jury oder den Veranstalter bezüglich der Bewertung und Prämierung.
Kontakt
Für alle Fragen zum Kunstwettbewerb stehen Ihnen die Verantwortlichen der LAUDA FabrikGalerie zur Verfügung.
LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG
c/o LAUDA FabrikGalerie
Laudaplatz 1
97922 Lauda-Königshofen
Deutschland