01.09.2002 - 15.10.2002
VERBINDUNG VON REALITÄT UND PHANTASIE - ANSICHTEN

Horst Eczko

August – Oktober 2002

HORST ECZKO (* 1937) // Mit dem Lengenfelder Horst Eczko präsentierte sich ab August 2002 ein weiterer Vertreter der vielfältigen Vogtländer Kunstszene in der FabrikGalerie. Die ungegenständlichen Malereien, Grafiken und Collagen von Horst Eczko sind geprägt von einer ganz eigenen Bildsprache, die eng mit seiner Ausbildung, Arbeit und Lehrtätigkeit verbunden ist. In den 1950er Jahren lernte er zunächst Musterzeichner in der Oberlausitz  und wurde später Schüler des Grafikers und Holzschneiders Karl Michel an der Mal- und Zeichenschule Zwickau. Nach dem Diplom als Textilgestalter begann in den 1960er Jahren seine Laufbahn in der Textilindustrie. Er designte für zahlreiche Firmen, bildete fast 20 Jahre lang junge Textilgestalter aus und arbeitete an seiner bildenden Kunst. Inspiration findet Horst Eczko nach eigener Aussage in „optischen und sinnlichen Erlebnissen“, aber auch in aktuellen Entwicklungen wie dem Wandel der Industriekultur in seiner Heimatregion, den er durch „gemalte Protokolle“ dokumentiert.